Was bedeutet cohabitation ?
- französische Bezeichnung für WGs
- eine Regierungsform
- eine Ferienwohnung
Bei der Cohabitation gehören Staatspräsident und Ministerpräsident unterschiedlichen politischen Parteien an. Bislang kam es dreimal zu dieser ungewöhnlichen Konstellation:
- 1986 bis 1988 Präsident François Mitterrand (Parti socialiste) und Premierminister Jacques Chirac von der bürgerlichen Partei Rassemblement pour la République (RPR).
- 1993 bis 1995 Präsident François Mitterrand und dem bürgerlichen Premierminister Édouard Balladur
- 1997 bis 2002 Präsident Jacques Chirac und Lionel Jospin (Parti socialiste) als Premierminister.
Durch eine Verfassungsänderung 2000, die die Amtszeit des Präsidenten von 7 auf 5 Jahre verringerte und so der Legislaturperiode der Nationalversammlung anpasste, ist eine Cohabitation künftig unwahrscheinlich, aber nicht vollkommen ausgeschlossen.
Wofür steht die Abkürzung PME?
Petites et Moyennes Entreprises
Was ist eine SàRL?
Die SàRL (Société à Responsabilité Limitée), ist eine Unternehmensform, die der deutschen GmbH ähnelt.
Was entspricht dem Bachelor in Frankreich?
Licence
Baccalauréat ~ Abitur
Maîtrise ~ Master
Agrégation = eine Prüfung, die zum Lehramt führt
Gibt es in Frankreich Studiengebühren?
Ja, diese sind nach Studienrichtung und Ausbildungsniveau unterschiedlich und werden als Jahresbeiträge gezahlt (zwischen 150 und 500 euro für Universitäten). Die Gebühren für Ingenieurhochschulen und Grandes écoles sind in der Regel höher (ab 500 euro aufwärts). Siehe auch:
http://www.cidu.de
Wie lang ist die gesetzliche Arbeitszeit in Frankreich?
35 h: In Frankreich wurde 2002 eine gesetzliche Arbeitszeit von 35 h pro Woche für alle Firmen eingeführt. Sie ist Berechnungsgrundlage für Überstunden. Als Ausnahme gilt in einigen Sektoren wie dem Hotel und Gaststättengewerbe eine höhere gesetzliche Arbeitszeit.
Benötige ich als EU-Bürger eine Arbeitserlaubnis, um in Frankreich arbeiten zu können?
EU-Bürger von Mitgliedsstaaten, die vor 2004 der EU beigetreten sind, benötigen keine Arbeitserlaubnis. Für 8 der zehn Beitrittsländer von 2004 (Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Polen, Slowenien, die Slowakei und die Tschechische Republik) gilt weiterhin die Pflicht einer Aufenthaltsgenehmigung.
Für Schweizer Staatsbürger gelten in den 15 alten Beitrittsländern die gleichen Regelungen wie für EU-Staatsangehörige.Weitere Informationen unter:
http://www.travail.gouv.frhttp://www.swissemigration.chhttp://www.social.gouv.fr